Dienstag, 5. August 2008

Was it a dream or even real?

Zurück in Deutschland! Am Wochenende auf dem Brückenfest in München gewesen. Der 850. Geburtstag der Stadt München. Auf dem Weg nach Hause noch etliche Leute getroffen. Ist die Stadt wirklich so klein? Kommt mir alles ein wenig komisch vor. Ich will erstmal wieder zurück, denke ich mir. Wo sind denn jetzt all die Menschen hin, die ich dort getroffen oder kennengelernt habe? Caitlyn, Rachel, Marthe, Meyra, Martin, Sebastian, Laura und Anny? Alle knapp 7000 km entfernt. Damn!
Nie hätte ich mir gedacht, diese Stadt so intensiv kennenzulernen. Jeden Abend unterwegs. Immer volles Programm. In die unterschiedlichsten Ecken eingetaucht. Lower East Side, East Village, West Village, Soho, Greenwich Village, Upper West Side, Harlem, Williamsburg, Coney Island, Meatpacking District, etc. All das geht natürlich nicht ohne all dem Lärm, der einen in dieser Stadt fertig macht. Ist man erst einmal längere Zeit dort, fällt er einem nicht mehr auf aber wenn man ihm dann erstmal entkommen möchte, hat man keine Chance. Das Grundrauschen ist gewaltig. Mit Hintergrund hat das nichts mehr zu tun. All die Klimaanlagen verursachen auch nachts einen mächtigen Lärm. Und jetzt hier in München erscheint sie mir gerade noch ein wenig unheimlich, diese Stille. Auch wenn ich mir sicher bin, dass sich das in den nächsten Tagen erledigen wird.

Ach Mensch, irgendwie möchte ich doch wieder zurück. Aber wie soll ich dort denn leben? Eine Wohnung würde ich mir nur am äußersten Rand der Stadt leisten können. Dann bräuchte ich jeden Tag eine Ewigkeit um irgendwie zur Arbeit zu kommen. Und wo soll das dann sein. Bei McDonalds, Starbucks, Duane Reade?
Was ist eigentlich die New York Film Acadamy? Ok, ich schau mal nach und ansonsten versuche ich jetzt erst wieder, hier ganz normal zu werden.

Man wird tatsächlich zum Zappelphilipp dort. Alle scheinen wie auf Droge, hetzen durch die Strassen, wechseln von einem Thema zum nächsten. Wenn es eine Stadt gibt, in der Dir erstmal nicht zugehört wird, dann ist es New York. But: "If I can make it there, I´ll make it anywhere".
Und doch sind es auch nur Menschen die da leben. Die zwischenmenschlichen Beziehungen, Verflechtungen, Missverständnisse, die sind auch nicht anders als hier. Läuft doch letztlich aufs selbe hinaus. Wobei es meiner Meinung nach bei uns ehrlicher zugeht. Die Art und Weise sich mit einem Amerikaner zu unterhalten kann für jemanden aus Europa nicht so recht befriedigend sein. Das ständige Zurückhalten seiner Gefühle, sich immer unter Kontrolle haben, nie aus der Reihe tanzen: frustrierend.

Die Stadt verlangt sehr viel von Dir. Und wenn Du bereit bist viel zu geben, kannst Du dort dafür auch sehr viel bekommen.
In diesem Sinne: Munich loves you and I love New York but you would never really know if New York loves you! Be careful! You could lose yourself!


Montag, 4. August 2008

Bilderflut, mehr wird es nicht geben!


Marthe an der Bedford Avenue in Brooklyn


UN


UN


UN


Meatpacking District


Meatpacking District


Meatpacking District


Ein Pier am Hudson River, auf dem zweiten Blick sehr traurig


Filmdreh im West Village, irgendein Studentprojekt wohl...


Karys Rhea, ein tolle Straßenmusikerin, die ich gleich zweimal entdeckt habe...


Karys Rhea


Dog and dog and dog and dog and dog


West Village, die schönste Gegend in ganz Manhattan


Manhattan, fotografiert auf dem Weg zum Giants Stadium, New Jersey


Die untergehende Sonne vor dem Giants Stadium,
zwei Minuten später war sie komplett weg!


Anny und ich im Giants Stadium


Bruce Springsteen and The E Street Band, Giants Stadium, East Rutherford, New Jersey, 07/27/08


Bruce Springsteen and The E Street Band, Giants Stadium, East Rutherford, New Jersey, 07/27/08


Bruce Springsteen and The E Street Band, Giants Stadium, East Rutherford, New Jersey, 07/27/08


Bruce Springsteen and The E Street Band, Giants Stadium, East Rutherford, New Jersey, 07/27/08


Bruce Springsteen and The E Street Band, Giants Stadium, East Rutherford, New Jersey, 07/27/08


Bruce Springsteen and The E Street Band, Giants Stadium, East Rutherford, New Jersey, 07/27/08


Bruce Springsteen and The E Street Band, Giants Stadium, East Rutherford, New Jersey, 07/27/08


Die Grace Church nähe Union Square, Manhattan


und Marthe singt!


und singt...! Was für ein Moment! Was für eine Seele!


Harlem


Harlem


Hier wurde "Shine A Light" gefilmt, der Konzertfilm der Rolling Stones
von Martin Scorsese


West Village, Manhattan


Houston Street, Manhattan


Dreh der Serie "Fringe" in Greenwich Village


Dreh der Serie "Fringe" in Greenwich Village


Obama Superstar


Aimee Mann im Highline Ballroom in Chelsea, 07/30/08


Der Blick aus meinem Zimmer in der YMCA (Chrysler Building)


Meine Unterkunft für 85 Dollar die Nacht


Mein Zimmer


Meine Klimaanlage


Erneut Manhattan von New Jersey aus fotografiert


Die untergehende Sonne


Die untergehende Sonne


Bruce Springsteen and The E Street Band, Giants Stadium, East Rutherford, New Jersey, 07/27/08


Bruce Springsteen and The E Street Band, Giants Stadium, East Rutherford, New Jersey, 07/27/08


Bruce Springsteen and The E Street Band, Giants Stadium, East Rutherford, New Jersey, 07/27/08


Bruce Springsteen and The E Street Band, Giants Stadium, East Rutherford, New Jersey, 07/27/08


Bruce Springsteen and The E Street Band, Giants Stadium, East Rutherford, New Jersey, 07/27/08


Zweimal war ich hier im Kino, Batman: The Dark Knight und X-Files: I Want To Believe


Tschuss

Sonntag, 27. Juli 2008

Every picture tells a story


America the beautiful


Macy´s


Bedford Avenue, Williamsburg, Brooklyn


Eines dieser unzähligen Restaurants ohne Namen an der Tür


Nathan´s Hot Dogs, angeblich die besten der Welt...


Coney Island Baby


Coney Island Baby


Coney Island Baby


Freiwillige vor!


Little Italy


Open Air Kino im Bryant Park...


...vor einer unglaublichen Kulisse...


...mit vielen Menschen


Brooklyn Bridge


The Dark Knight mit Heath Ledger und einer der krankesten Perfomances des neuen Kinos


Grand Central Station und Chrysler Building


Das erste Foto von Manhattan, aus dem Mietwagen heraus

Mittwoch, 23. Juli 2008

In The City

Ach ja, New York City, Manhattan. Die lebendigste Stadt der Welt. Bin froh wieder hier zu sein.
Am Sonntagabend bin ich vom Lincoln-Tunnel ausgespuckt worden, mit meinem Mietwagen, direkt auf die Straßen von Manhattan. Das GPS versagte auf einmal und so musste ich erst einmal kreuz und quer um mein Zeil an der 50th street herumkurven. Auch wenn das Schachbrett-System der Straßen leicht zu überblicken ist, so sind doch viele nur Einbahnstraßen. Wie im Irrgarten versucht man also, an der nächsten Ecke richtig abzubiegen um dann an der nächsten Ecke wiederum so abbiegen zu können, um irgendwann sein Ziel zu erreichen... Dauert halt ein bisschen.

Mein Zimmer hier in der YMCA Vanderbilt ist klein aber in Ordnung. Sauber, neu gestrichen aber und jetzt kommts: laut! LAUT! LLAAUUTT-T-T-T-T!!!!! Die Fenster geschlossen, die Klimaanlage ist aus aber der Lärm von draussen ist unbeschreiblich! Vor meinem Fenster sind hunderte Belüftungsanlagen, die einen Lärm generieren, der nicht nur zu hören sondern auch zu spüren ist.
Da es lauter kleine Schlitze zwischen Klimaanlage und Fenster gibt (typische NYC-Bauweise) dringt das alles mehr oder minder ungehindert in mein Zimmer... Selbst ist der Mann! Schlitze einfach zugestopft, mit allem was halt grade so da war. Jetzt ist es ein wenig besser!

Erster Abend: Italiener im East Village
Zweiter Abend: "Arsenic and old lace" im Open-Air Kino im Bryant Park. Marthe, Mayra, Martin und Gottfried kennengelernt
Dritter Abend:Batman. The Dark Knight
Vierter Abend: George Michael Konzert
Fünfter Abend: Lower East Side, von einer Bar zur nächsten gezogen.
Sechster Abend: Brooklyn, Williamsburg, auch hier Barhopping.

Bewusst erwähne ich hier nur die Abende. Die Tage sind gefüllt mit durch die Straßen ziehen und sich einfach treiben lassen. Gestern allerdings war ich zum ersten Mal an Coney Island. Hier lebt es noch, das alte New York. Ins Wasser hab ich mich dann aber nur halb getraut, weil direkt vor mir eine rosa Qualle auf mich wartete. Wer mal einen Sonnenschirm für 10 $ braucht, sollte hierher fahren.

Bin so glücklich darüber, all meine Erlebnisse dieses Mal mit anderen teilen zu können. Am schönsten allerdings: Anny sehe ich jeden Tag, ich erlebe mit ihr die ganze Stadt und man freut sich jedes Mal darüber, sich wiederzusehen. Über sie hab ich auch wirklich nette Menschen kennengelernt. Und bei manchen Menschen ärgerts mich einfach, dass ich sie nicht in Deutschland treffe, sondern erst nach New York fahren muss, um sie kennenzulernen. Das ist ein Jammer!

Gerade mach ich ein wenig schlapp. Bin erkältet. Die ständigen extremen Temperaturunterschiede (draussen sehr heiss, drinnen sehr kalt) machen einen schon zu schaffen...

So, hab grad keinen Bock mehr zu schreiben. Die Fotos kommen entweder noch heute oder morgen dann! Ich hoffe, Euch allen geht es gut!!!


Anny und Marthe: Freude!


Marthe und Daniel: Freude!


Daniel und Marthe: Freude!


Anny und Daniel: Freude!

Dienstag, 22. Juli 2008

Restliche Atlantic City Bilder


Auto


"Wie die Möwen das Licht", oder so ähnlich...


;-)


Guck mal einer an, The Eagles!

Montag, 21. Juli 2008

Greetings from Asbury Park, New Jersey

Auf dem Weg von Atlantic City nach New York kam ich an Asbury Park vorbei. Auch Asbury Park liegt direkt an der Atlantikküste und so gibt es auch hier ein ewig langen Boardwalk. Für einen Bruce Springsteen-Anhänger, wie ich es einer bin, ist dieser Ort von besonderer Bedeutung. Der Titel des Blog-Eintrags ist exakt der Titel des ersten Springsteen-Albums aus dem Jahr 1972. Hier hatte Springsteen seine ersten großen Auftritte, hier ist er groß geworden und all die Geschichten, die er in seinen Songs erzählt, haben hier ihren Ursprung. So bin ich am Stone Pony vorbei, ein legendärer Club aus den 70ern, der noch heute existiert und an Madam Marie´s Häuschen direkt auf dem Boardwalk. Ihr kennt Madam Marie nicht? Leider ist sie mit weit über 90 Jahren vor kurzem gestorben. Seit 1930 hat laß sie den Leuten aus der Hand, legte Karten usw... Springsteen thematisierte sie in seinem Song "4th of July, Asbury Park (Sandy)" wie folgt: "Did you hear, the cops finally busted Madam Marie for tellin' fortunes better than they do...". Ungewollt wurde sie dadurch hierzulande berühmt.

Asbury Park ist ein schöner Ort, mit alten Häusern am Strand und angenehmen Menschen um einen herum. Amerika kann richtig alternativ sein.
Und schon war ich wieder draussen auf dem Highway, nicht ohne dieses Mal auch ein bisschen aufgeregt zu sein. Schließlich sollte es mit dem Mietwagen gleich direkt nach Manhattan hineingehen. Natürlich nicht ohne noch vorher etliches Tolls zu bezahlen. Allein für den Lincoln Tunnel von New Jersey nach New York muss man 8 $ Dollar bezahlen. Für eine einfache Fahrt. Man möchte dann auch gar nicht mehr raus aus dem Tunnel, weil man sich denkt, dass man für die 8 Dollar schließlich auch etwas bekommen muss... Naja, aber in einem Tunnel im Stau zu stecken, der gefühlte 10 km lang unter dem Hudson River ist dann auch nicht so toll. Mehr dazu im ersten New York Eintrag!

P.S. Man kann hier übrigens auch Kommentare schreiben! Scheut Euch nicht!


Sand, Meer, Menschen, mehr is nich


Convention Hall unmittelbar übers Wasser gebaut,
hier spielt bald...


...Bob Dylan


The Stone Pony


Madam Marie


Asbury Park

Samstag, 19. Juli 2008

Greetings from Atlantic City, New Jersey

Ich habs erneut getan. Mich in ein Flugzeug mit vielen übergewichtigen Amerikanern gesetzt (Die Diskussion um das Sparen des Kerosin-Verbrauchs sollte man mal in diese Richtung führen) und mich auf die Reise ins heilige (Bruce Springsteen)-Land begeben. Ankunft gestern in Philadelphia, Wall of Heat gleich nach Verlassen des Flughafens... Schier unerträglich... Wo es doch bei uns gerade so kalt wurde. Erstmal entblättert, zum Mietwagen und ab nach Atlantic City. Jetzt sitz ich hier auf meinem Kingsize Bed nähe des Boardwalks und draussen kreischen die Möwen. Das Klima hier direkt am Atlantik ist angenehm und die Stadt an sich eines dieser vielen Phänomene dieses Landes.
Aber hey, ich habe einen Whirlpool. Ich kann mich nicht erinnern, jemals in einem gesessen zu sein. Heute morgen war Premiere. Keine Ahnung, warum die hier (in jedem Zimmer) einen haben. So etwas haben nicht einmal die riesigen Hotelkomplexe.
Gestern lustigerweise gleich zwei netter Amerikanerinnen kennengelernt. Komisch, ging doch letztes Jahr alles nur so zäh. Ausser den üblichen Floskeln (und davon gibt es hier viele) ist da nicht viel mit ins Gepräch kommen mit netten Leuten, etc. Naja, gestern eben eine Ausnahme. Caitlin und Rachel aus Philadelphia. Wie ich waren sie auf dem Boardwalk in Atlantic City unterwegs. Obwohl sie schon des öfteren hier waren, wollten sie von mir wissen, was man denn so abends in dieser Stadt unternehmen kann. Jaja, ich sag nichts. Wir hatten jedenfalls einen netten Abend, sind GoCart (wie schreibt man das?) am Strand gefahren und haben im Sand Tictactoe gespielt. In meinen Whirlpool wollten sie dann auch noch. Da hab ich sie allerdings nicht hineingelassen! Alles schon sehr lustig und komisch zugleich. Bin dann erst um 1 Uhr nachts ins Bett. In meinem Kopf allerdings war es sieben Uhr morgens. Der Zeitunterschied macht einen dann ein wenig Kirre. Nun gut, heute abend gehe ich dann zu den Eagles. Da komme ich dann wieder auf die richtigen Gedanken.
Hier die ersten Fotos von Ankunft, Atlantic City und dergleichen. Morgen geht es nach NYC hinein, direkt nach Manhattan, mit dem Auto! Oh my gosh! Liebe Grüße, Take Care...


Atlantic Feety ;-)


Bitte anklicken und groß anschauen, Amerika wie es leibt und lebt


Atlantic City


Atlantic City


Atlantic City


Boardwalk, Atlantic City


Knapp am rechten Bildrand: Europa 6000 km entfernt


Atlantic City


Das Ceasars Palace in Atlantic City, genauso grausam wie in Las Vegas


Kopf hoch, tanzen! Hier kann jeder für ein paar Dollar sein eigenes Video drehen...


Alt und neu, arm und reich


:-)


Atlantic City


Atlantic City


Irgendwo auf dem Atlantic City Expressway


Philadelphia und wieder die gigantischen Brücken

Dienstag, 13. November 2007

Abschlussarbeit

Bevor ich mich nach Weihnachten hinsetzen werde, um meine gesamten Erfahrungen herunterzuschreiben, gibt es hier noch einen etwas kürzeren Bericht, der meine Reise und diesen Blog praktisch abschließt.
Gut eine Woche nachdem ich ankam, stand ich auf einmal schon auf einem Filmset und konnte gleich wieder arbeiten. Die Energie, die ich von drüben mitgenommen habe, scheint sich tatsächlich auszuzahlen. Auch wenn die Produktion nur bis Weihnachten dauert und ich danach wieder schauen muss, was als nächstes kommt, freue ich mich erst einmal sehr. So ist es auch gut, dass ich mit all meinen Gedanken nicht zuhause rumsitze, sondern genügend Anlaufpunkte habe, hier und dort meine Erlebnisse loszuwerden.

Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich es nun auch endlich geschafft, wieder in einen gewissen Rhythmus zu kommen. Die Zeitumstellung machte mir extrem zu schaffen aber durch die viele Arbeit gerade, bleibt mir keine andere Möglichkeit, als sich schnell wieder einzufinden. Meine Erschöpfung und all die Rastlosigkeit ist nun auch endlich überwunden. Vor allem sind die Nächte vorbei, in denen ich auf einmal hellwach aufrecht in meinem Bett stand und mich wunderte, in welchem Hotelzimmer ich jetzt schon wieder sei. Es kehrt Ruhe ein. Aber es ist eben noch nicht so lange her, als ich in Amerika allein mit dem Auto ca. 2000 Meilen (ca. 3200 km) gefahren bin. Ich war in den Bundesstaaten New York, New Jersey, Pennsylvania, Delaware, Washington D.C., Maryland, West Virginia, Ohio, Kentucky, Tennessee, Arizona, Nevada und California. Und wie ich es vorher geplant hatte, bin ich nicht nur mit dem Auto unterwegs gewesen, sondern auch mit dem Zug, mit dem Flugzeug und mit dem Greyhound-Bus. Und natürlich zu Fuß;-) Ich danke übrigens auch meinen Timberland-Schuhen, die mir das überhaupt erst ermöglicht haben. Hier ein Foto:



In vielen Städten habe ich mir abends ein Hotel suchen müssen, was mich gerade am Anfang fast um den Verstand brachte. Der Tiefpunkt meiner Reise war schon an dem Tag, an dem ich New York mit dem Mietwagen verlassen hatte. Als sich herausstellte, das der Zigarettenanzünder des Autos kaputt war und dementsprechend auch das Navigationssystem nicht mehr funktionierte, war ich erstmal fertig mit den Nerven. Kurz bevor der Akku endgültig leer war, lotste mich das GPS-System dann noch zu einem angeblichen Rückgabeort des Autos vor Philadelphia, der offensichtlich nicht existierte, als ich dort ankam. Ich stand mitten im Nirgendwo und war völlig überfordert. Als ich eine Stunde später in Philadelphia ankam und dann zur Krönung des Ganzen kein Hotelzimmer fand, war ich tatsächlich völlig verloren. Das Ergebnis war die teuerste Übernachtung meines Lebens und ein vorläufiger Streik meines Magens. Er hatte sich so sehr über mich geärgert, dass er es vorerst nicht mehr zulassen wollte, neue Nahrung aufzunehmen.
Zuerst dachte ich mir, dass es wohl nur die erste von ein paar mehr Katastrophen sein würde, allerdings lief es danach von Tag zu Tag nur noch besser.

Zuhause angekommen weiß ich auch, dass ich nicht das letzte Mal in den USA war. Ich möchte mehr sehen. Ja, ich muss sogar. Der Wunsch, gewisse Mechanismen dort zu begreifen, ist nun noch größer als zuvor. Über allem schwebt eine Faszination, die erst einmal sowieso nicht zu fassen und somit auch nicht zu beschreiben ist.

Gerade erscheint mir alles wie ein heftiger Traum einer einzigen Nacht, nach der du aufwachst und dir denkst, was das denn nun gerade gewesen ist. Du stehst auf und lebst dein Leben weiter und doch hast Du diese Impulse in deinem Kopf, die dich immer wieder daran erinnern, das da was gewesen ist. Du öffnest die Schublade und auf einmal ist wieder alles da. Mit einer Wucht und so real, dass man dann auch tagsüber wieder in einen Traum verfällt und wie weggetreten erscheint.

Danke an alle, die mich auch während meiner Reise unterstützt haben und ein generelles Danke an alle, die sich überhaupt dafür interessiert haben, was ich währenddessen erlebte und anschließend niederschrieb. Ich bin sehr dankbar für alles und freue mich auf eine tolle und positive Zukunft. Wenn es dann bald mehr zu lesen gibt, lasse ich es Euch wissen. Ich geh dann mal auschecken...

San Francisco Bilder


Chinatown in San Francisco. Eine der größten chinesischen Gemeinden außerhalb Chinas.

Danke, nein!


Ein paar Schritte weiter und du bist in North Beach. Das Little Italy von San Francisco.


Im Hintergrund Alcatraz plus Stars + Stripes.


Mitten in San Francisco. Die Hügel, auf denen diese Stadt gebaut wurden, sind wirklich nicht zu unterschätzen!


Der Financial District in San Francisco.


Im Hintergrund der riesige Macy´s Store und der Weihnachtsbaum. Im Vordergrund ein Kunstwerk von Tony Bennett.


Kunst begegnet einen in San Francisco an jeder Straßenecke.


Das hier ist ein Einkaufszentrum. Auch wenn es nicht danach aussieht. Das schönste und prunkvollste Einkaufszentrum, das ich bisher gesehen habe. Wirklich tolle Läden und ein fantastisches Kino. Und draussen vor der Tür stapeln sich die Obdachlosen.


Der Eingang zu Chinatown. Das Tor wurde von der chinesischen Regierung finanziert.


Ganz hinten im Nebel die Bay Bridge.


Auch hier ist mir erstmal nichts aufgefallen, aber wenn man genau hinsieht, dann sieht man den Ölteppich ganz deutlich.


Die Golden Gate Bridge von der anderen Seite. Schon fast ganz im Nebel verschwunden.


Wie gemalen.


Da fahr ich also jetzt gleich mit dem Rad drüber.


Es herrscht viel Verkehr in der San Francisco Bay


San Francisco Bay


Die Möwe ist noch genauso ahnungslos wie ich. Vielleicht riecht sie aber auch schon den Ölgestank...


Die Bay Bridge, die Oakland mit San Francisco verbindet. Am Mittwochmorgen streifte ein Öltanker den Brückenpfeiler, den man links im Bild erkennen kann. Über 200.000 Liter Öl fließen ins Wasser. Bis heute weiß man nicht, welche Ausmaße diese Tragödie noch annehmen wird.


Alcatraz


Eines der Cable-Cars. Ist tatsächlich toll, damit zu fahren.


Mit dem Greyhound Bus auf dem Weg von Los Angeles nach San Francisco. Auf einmal fängt es gewaltig zu stinken an. Minutenlang fahren wir auf dem Highway an einer Rinderzuchtstation mit gewaltigen Ausmaßen vorbei. Es nahm einfach kein Ende. Es muessen hunderttausende gewesen sein.

Los Angeles Bilder (zu wenige, ich weiß. Aber es war nicht mein letzter Besuch...)


Meine zweite Heimat in Amerika. Irgendwann hab ich nur noch an den Zoll gedacht;-)

Die letzte Woche war nur noch ein Kampf. Irgendwann geht einfach die Energie aus...


Mein Hotel in Los Angeles Downtown.


Wieder so geschichtsträchtiger Musikort


Gottseidank habe ich diesen Flugzeugabsturz überlebt!


Naja, genauer gesagt handelt es sich hier um die gewaltige Kulisse aus "War Of The Worlds"


Welcher Film...?


Das Kodak-Theatre. Der Hollywood Walk Of Fame ist ein grosser Scheiss. Anders kann ich das hier gar nicht sagen. Deshalb hier auch keine Bilder von den einzelnen Sternen.


Wenn ich schon in L.A. bin, dann wenigstens eine kleine Reminiszenz an David Lynch;-)


Der Swimmingpool in meinem Hotel von oben.


Hab ich schon erwähnt, dass ich ein großer Verehrer von Leni Riefenstahl bin...